Fashion Week Berlin - ein umgeschönter Rückblick | How I met my outfit by Dana Lohmüller
Berlin

Fashion Week Berlin – ein ungeschönter Rückblick

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Wie ihr vermutlich mitbekommen habt, hieß es letzte Woche wieder: Fashion Week in Berlin. Aber so spannend das auch klingen mag – jeder, der schon mal da war weiß: Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Und so ist eine Fashion Week nicht nur spaßig und aufregend, sondern auch ganz schön stressig und manchmal sogar ziemlich öde und oberflächlich. Aus diesem Grund hatte ich mir für dieses Mal vorgenommen, alles etwas entspannter angehen zu lassen, meine Tage nicht mit 100 Terminen voll zu packen und nicht auf jeder Party zu tanzen.

Fashion Week Berlin - ein umgeschönter Rückblick | in Kooperation mit Quickcap & Toyota | How I met my outfit by Dana Lohmüller

1 Loft, 8 Blogger & ganz viel Quickcap

 

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In Kooperation mit Quickcap und Toyota habe ich dieses Jahr zusammen mit Kira, Francesca, Carmen & Niclas, Anna, Lennart und Rene in einem wunderschönen Loft in Berlin wohnen dürfen. Aber nicht nur das: für die komplette Fashion Week stand’ uns auch noch ein Toyota C-HR Shuttle zur Verfügung, der uns immer sicher und bequem von A nach B gebracht hat. Der Toyota C-HR ist mit seiner kompakten Größe und seinem Hybridantrieb übrigens das perfekte Stadtauto. Und generell ist mir Toyota sehr sympathisch – ich fahre nämlich seit etlichen Jahren einen alten Toyota Yaris und das Auto ist einfach unkaputtbar. (Bitte einmal alle auf Holz klopfen.)

 

Unser Berliner Loft war zudem mit jeder Menge Quickcap ausgestattet. Quickcap aus dem Hause Orthomol bietet Drinks in den 4 Sorten Brain, Beauty, Sports und Sun an. Seit der Fashion Week mache ich die 6-wöchige Quickcap Beauty Kur, die Dank ihrer Inhaltsstoffe Hyaluronsäure, Kollagen, Camu-Camu, Biotin, Zink und Selen schöne Haut, kräftiges Haar und starke Nägel verspricht. Da auch unser Shuttle mit den Drinks ausgestattet war, wurden wir immer daran erinnert genügend zu trinken. Quickcap Beauty schmeckt übrigens echt lecker (nach Pfirsich) und hat nur 12 Kalorien pro Flasche.

 

Nach knapp zwei Wochen bemerke ich schon eine positive Veränderung und ich bin mega gespannt, wie das Ganze nach 6 Wochen aussieht. Ich halte euch auf dem Laufenden! Falls ihr in der Zwischenzeit Lust habt, Quickcap selbst auszuprobieren, bekommt ihr mit dem Code „dana5“ 5 € Rabatt auf das Beauty-Treatment (gültig bis 06.08.2017).

 

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Mittendrin statt nur dabei

 

Wie gesagt, hatten wir uns vorgenommen alles ein bisschen entspannter anzugehen und diesmal nicht auf jeder Hochzeit zu tanzen. Und so haben wir neben Shows und privaten Meetings nur ein paar ausgewählte Events besucht, von denen wir wussten, dass es eher entspannt und zwanglos wird.

 

FashionBloggerCafé THE BEACH von Styleranking
Die FashionBloggerCafés von Styleranking, diesmal in einer tollen Beach Citylocation, sind immer super entspannt. Man trifft viele bekannte Gesichter, kann ein paar Kontakte zu interessanten Marken knüpfen und bei gutem Essen (diesmal u.a. von Foodora) einfach ein bisschen relaxen. Außerdem war das FashionBloggerCafé vor etwa 3 Jahren auch so ziemlich das erste Bloggerevent, das ich jemals besucht habe.

 

BBQ von JT Touristik und Reichert+
Die Location war einfach traumhaft – auf dem Grundstück einer Villa warteten ein tolles BBQ, jede Menge Drinks und natürlich wieder ganz viele bekannte Gesichter auf uns. Generell sind solche „Blogger/Influencer/whatever“-Events immer super, um Bekannte wieder zu treffen und neue Leute aus der Branche kennen zu lernen. Wir sitzen ja alle in einem Boot und es ist einfach schön, sich kennen zu lernen, wieder zu sehen und auszutauschen. (Auch, wenn auf solchen Events am Ende wenig Zeit für lange Gespräche bleibt.)

 

Fashion Week Berlin - ein umgeschönter Rückblick | How I met my outfit by Dana LohmüllerCoca-Cola Party im Haubentaucher
Die Coca-Cola Party fand’ dieses Jahr im Haubentaucher statt – eine meiner liebsten Locations in Berlin. Vor ein paar Jahren fand’ hier auch mal die Holyghost Show statt, die super toll gemacht war. Damals haben sich aber einige Blogger so richtig daneben benommen… Ja, Fremdschämen gehört zur Fashion Week leider auch dazu. Aber zurück zur Coca-Cola Party. Bei leckeren Drinks und guter Musik haben wir hier zusammen mit ganz vielen anderen in Annas Geburtstag reingefeiert. Das war schön. <3 Tim, Annas Freund, der nicht mit zur Fashion Week fahren konnte, ist in geheimer Mission für einen Tag nach Berlin gereist, um Anna auf der Coca-Cola Party zu überraschen – sooo süß – könnt’ ihr euch hier anschauen. 🙂

 

Edited
Auch der Onlineshop Edited hatte zur Kollektionspräsentation in entspanntem Rahmen mit leckerem Essen und guten Drinks geladen. Auf die Kollektion könnt’ ihr euch schon mal freuen, es sind so einige richtig coole Teile dabei. Kira, Francesca und ich haben bei Edited noch ein bisschen in der Sonne relaxed und mussten dann auch schon wieder weiter zur Marc Cain Show (die übrigens super war).

 

LEE Party im Prince Charles
Dienstag ist DER Party-Abend schlechthin. LEE Party im Prince Charles, Einstein & Newton Party im Kitty Cheng, Tigha Party im Kit Kat Club usw. Wer die Wahl hat, hat die Qual. Natürlich hätte ich am liebsten auf jeder Party mal vorbei geschaut – rein aus Neugier – aber da wir nach zwei langen Tagen schon alle kaputt waren und am nächsten Tag auch wieder früh raus mussten, haben wir nur der LEE Party einen kurzen Besuch abgestattet. Das Übliche – coole Sounds, leckere Drinks, viele bekannte Gesichter. 🙂

 

Reichert+ Beauty Lounge
Das zweite Event von Reichert+. Die Beauty-Lounge mit Messe-Charakter. Immer wieder interessant, um neue Produkte und Marken kennenzulernen oder nette Menschen wieder zu treffen – wie z.B. die süße Caro von Glossybox. Am Glossybox Stand wurden wir sogar noch gezeichnet. Außerdem gab’ es auch hier wieder super leckeres Essen und richtig guten Kaffee (für mich immer ein Highlight).

 

Hashmag Blogger Lounge
Vielleicht das entspannteste Event von allen… liegt aber auch daran, dass ich das Team von Hashmag unheimlich gerne mag und auch die Ansprechpartner der Marken auf den Hashmag Events immer super, super nett sind. Wie letztes Jahr war z.B. auch C&A wieder dabei – auf Instagram habt ihr vielleicht schon mitbekommen, dass ich wirklich oft und vor allem auch super gerne mit C&A zusammen arbeite. Essen & Getränke gab’ es dieses Mal von Wonderwaffel und Lidl. Yummy.

 

Leck’ mich am Hashtag von Reichert+
Time for breakfast! <3 Wie auch in den vergangenen Jahren, lud’ Reichert+ auch wieder zu seinem Leck’ mich am Hashtag Frühstück ein. Das Buffet war der Hammer. Nachdem man sich den Bauch vollgeschlagen hat, konnte man sich auch noch die Kollektion von einigen tollen Marken, wie House of Elua, Puma, Barbie u.a. ansehen. Das Event ist übrigens riesig geworden – ich erinnere mich noch, dass es vor 1,5 oder 2 Jahren im ganz kleinen Rahmen stattfand’… trotzdem schön.

 

InStyle Lounge
So mal generell vorab: Die InStyle ist bis heute meine absolut liebste Modezeitschrift, weshalb ich mich total über die Einladung gefreut habe. Das erste Highlight der InStyle Lounge wartete schon im Empfangsbereich auf uns: Starbucks! Yes! Gib’ mir am Eingang einen Kaffee und ich bin Dir auf ewig wohlgesonnen. Wär’ aber nicht nötig gewesen – war so und so schön. Zuerst hatten Kira und ich einen Termin mit Esprit. Die neue Kollektion ist richtig schön und ich habe mich in ein Maxikleid verliebt, das ich euch ganz bald zeigen werde. Nach unserem Termin haben wir uns u.a. noch an den Ständen von Juvia, MAC und iPhoria umgesehen, bevor es für uns dann zum Flughafen und zurück nach Köln ging.

 

Fashion Week Berlin - ein umgeschönter Rückblick | How I met my outfit by Dana Lohmüller

Fashion Week Berlin – jetzt wird abgerechnet

 

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich lange überlegt habe, ob ich dieses Mal überhaupt hinfahren soll. Denn so spaßig alles aussieht, so stressig und unnötig ist es manchmal auch. Natürlich bin ich für jede Einladung dankbar – es liegt auch weniger an den Events im Einzelnen, sondern eher an dem ganzen Spektakel selbst.

 

„Oh seht, oh seht, ich komme viel zu spät…”

 

… grüß’ Gott, bis bald, auf Wiedersehen! Muss gehn’, muss gehn’, muss gehn’.“ – um es einfach mit den Worten des weißen Kaninchens aus Alice im Wunderland zu beschreiben. Denn eines muss euch klar sein: Es gibt so viele Shows, Events, Meetings und so viele Besucher, dass eigentlich niemand für irgendwas oder irgendwen Zeit hat. Ich inbegriffen. Und so ist Berlin während der Fashion Week voll von hektischen Kaninchen, die verwirrt von A nach B hüpfen. 90 % der Konversationen, wenn man es denn überhaupt so nennen mag, sind ein kurzes „Hallo! Wie geht’s? Sorry, ich muss weiter. Biste morgen da und da? Ja, cool, dann sehen wir uns da (um dann natürlich auch da wieder keine Zeit zu haben).“ Das ist sehr schade, aber leider auch nicht zu ändern. Denn klar – wenn man eh schon in Berlin ist, ist man dazu verlockt, doch noch hier zuzusagen und vielleicht noch da, dann kommt noch ein Meeting dazu und zack! ist der Terminplan auch doch schon wieder ziemlich voll. Geht mir auch nicht anders. Und selbst wenn ich mir vornehmen würde, wirklich viel wenigere Events zu besuchen, säße ich am Ende des Tages alleine im Park, während alle anderen fröhlich (oder gestresst) von  Termin zu Termin hüpfen. Zeitmangel und Hektik sind aber nur das kleinere Übel.

 

Fashion Week Berlin - ein umgeschönter Rückblick | How I met my outfit by Dana LohmüllerDon’t judge a book by its cover – judge it by its amount of followers.

 

Jaaa, die gute, alte Oberflächlichkeit. Darüber will ich mich eigentlich nur bedingt beschweren, weil ich generell mit ganz vielen tollen Menschen zu tun habe, die alles andere als oberflächlich sind. In meinem Alltag als Bloggerin – vor allem in Köln – begegnet mir das wirklich äußert selten und auch während der Fashion Week trifft man auf ganz viele liebe und höfliche Menschen. Aber wenn die ganze Fashion- und Medienindustrie zwei Mal im Jahr in Berlin zusammen kommt, dann haben leider auch einige die Oberflächlichkeit im Gepäck. Mag’ vielleicht an besagtem Zeitproblem liegen – wenn ich wenig Zeit habe, spreche ich doch lieber nur mit den „Großen“ und „Coolen“ und „Wichtigen“ in der Branche… (würg!). Aber so kommt es tatsächlich nicht selten vor, dass man nicht beachtet, nicht begrüßt oder am besten noch aus dem Bild gebeten wird. Hab’ ich in den letzten Jahren zu genüge erlebt und gehört. Ist mir zu blöd. Glücklicherweise habe ich dazu gelernt und weiß inzwischen A) wie ich solchen Situationen aus dem Weg gehe und B) wie ich es im Fall der Fälle ignoriere.

 

Klappt aber nicht immer, wie ihr jetzt hören werdet. Was ich euch jetzt erzähle, ist nicht wirklich schlimm, aber ziemlich bezeichnend für so manche Fashion Week Begegnungen. Zwei andere Influencer und ich stehen auf einem Event an dem Stand eines Kooperationspartners der beiden. Dass man sich mir nicht vorstellt und mir nicht die Hand gibt, stört mich erst mal nicht weiter – ich höre dennoch aufmerksam zu, nicke hin und wieder, lächle höflich. Dummerweise stehe ich zwischen den beiden – und so fällt mir nach etwa 5 Minuten auf, dass der gute Herr immer zwischen den beiden hin- und her schaut und mich so rein gar nicht beachtet. Ich schaue ihn dennoch weiterhin an und höre zu – nach 10 Minuten wird es unangenehm – ich stehe immerhin (zufällig) in der Mitte. Nach 20 Minuten in denen ich ungelogen nicht ein einziges Mal angeschaut wurde, gibt seine Mitarbeiterin erst der einen eine Visitenkarte, schleicht dann vorsichtig um sie und mich herum und gibt der anderen eine Visitenkarte. Nach 25 Minuten verabschieden sie sich – wie inzwischen auch nicht mehr anders zu erwarten war – nur von den beiden. Als wir das Event verlassen, frage ich, ob es ihnen aufgefallen ist, dass er mich nicht 1 x angeschaut hat (vielleicht übertreibe ich ja). Aber nein, es ist ihnen aufgefallen und es war selbst ihnen schon so unangenehm, dass sie sich die ganze Zeit über gefragt haben, wie unangenehm es wohl für mich sein muss. Natürlich ist das jetzt nicht weiter schlimm und ich kann darüber lachen, aber ganz ehrlich – ein Mindestmaß an Höflichkeit sollte unter Erwachsenen ja wohl drin sein!? Ich werde mir das jedenfalls merken und sollte ich jemals eine Kooperationsanfrage von besagtem Label bekommen, werden ich mit Verweis auf o.g. Story dankend ablehnen. Denn ja, ich suche meine Kooperationspartner auch nach Freundlichkeit aus – unhöfliche Arschgeigen werden aus Prinzip nicht unterstützt. Im Umkehrschluss bedeutet das übrigens: alle Kooperationspartner mit denen ich zusammen arbeite sind auch in der Kommunikation freundlich und höflich.
Und noch was: Ich mache auch keine Fotos mit Arschgeigen, weil ich keine Lust habe, Zeit mit Idioten zu verbringen – alle Menschen, die ihr auf meinen Fotos bei Instagram seht, sind ganz zauberhafte Menschen, die freundlich, höflich und liebenswert sind! <3

 

Fashion Week Berlin - ein umgeschönter Rückblick | How I met my outfit by Dana LohmüllerMitgehangen, mitgefangen

 

Thema Fremdschämen. Das erlebe ich glücklicherweise nicht mehr so häufig, da ich Events – wie auch jetzt die Fashion Week – in der Regel mit befreundeten Bloggern besuche, die natürlich alle wissen, sich zu benehmen. Aber man bekommt doch schon mal das ein oder andere mit – Influencer, die sich im Gespräch mit Brands so dermaßen übertrieben selbst über den grünen Klee loben, dass sich einem der Magen umdreht. Influencer, die sich ungefragt einfach irgendwas in die Tasche stecken. Oder Influencer, die (wie damals bei der Holyghost Show, weil sie nicht in der Front Row saßen) ihr Desinteresse nicht verstecken können. Da möchte man einfach nicht daneben stehen und erst Recht nicht über einen Kamm geschert werden.

 

Alles in allem seht ihr vielleicht schon – es liegt vielmehr and dem ganzen Zirkus, als an den Events selbst, dass ich der Fashion Week skeptisch gegenüber stehe. Hinzu kommt, dass man einfach permanent gestresst ist, zwischen den Events auch noch Fotos machen, bearbeiten und posten muss und alle andere Arbeit weitestgehend für fast eine Woche liegen bleibt. Und so kommt man einfach an den Punkt, an dem man sich die Frage stellt: lohnt sich das alles? Das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Ich habe auch keine eindeutige Antwort. Dadurch, dass ich mit Kira, Francesca, Lennart, Rene, Anna, Carmen und Niclas in Berlin war, hatte ich diesmal weitaus mehr Spaß, als sonst. Und unser Shuttle-Service, für den ich unfassbar dankbar war, hat auch den Stressfaktor ganz schön minimiert. Bleibt also abzuwarten, ob wir beim nächsten Mal wieder dabei sind.

 

Meine Fashion Week Looks

 

Ich habe mich entschieden, mich dieses Jahr weder zu verkleiden, noch in unbequemen Schuhen durch Berlin zu tingeln. Deshalb waren alle meine Looks sehr casual und alltagstauglich.

 

Hier könnt’ ihr die Looks nachshoppen:

 

 

 

 

 

 

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  • Important Part
    16.07.2017

    Ein ganz toller Beitrag liebe Dana. Vielen Dank für deine Ehrlichkeit. Ich kann dir in vielen Punkten nur zustimmen. Im Januar war ich das erste Mal in Berlin dabei und ich muss sagen, dass es mir ähnlich ging. Aus diesem Grund habe ich auch nicht den großen Drang jedes Mal in Berlin dabei zu sein ;-).

    Liebe Grüße aus München

    Charlotte

  • Lennart
    16.07.2017

    Omg der Beitrag ist soooo geil – Mega gut geschrieben und du hast es auf den Punkt getroffen !!! Ohne euch war es am Ende auch echt nicht mehr so geil 👌🏼

    😘 http://www.lennartmarlon.com

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